12.10.2012

4 Cent pro Wort

 Ja, ich weiß, dass ich lang schon nichts mehr von mir hören gelassen habe. Das liegt vor allem daran, dass mein literarisches Luftschiff zwar nach wie vor fest am Wolkenkuckucksheim  vertäut ist (der erste und damit letzte Band der Memphisto-Pentalogie bis zu Goethes Geburtstag 2013 geplant), dass ich momentan aber meine Kenntnisse  in einer ganz besonderen  Literaturgattung vorantreibe:  der Rechnung.

Seit September flattert ein Auftrag nach dem nächsten rein und ich würde darüber einfach schweigen und genießen, wie sich das gehört, wenn ich mir nicht aus lauter Zeitnot meinen eigenen Drachen zugelegt hätte.

Hä? Drachen? ich meine den hier: http://www.nuance.de/for-individuals/by-product/dragon-for-pc/index.htm

Mal abgesehen davon, dass es perfekt zum  Image eines schwertkämpfenden Schriftstellers bzw. schreibenden Schwertkämpfers passt einen Drachen zu haben, hat es mich echt überrascht, dass ich damit so gut zurecht komme.

Gut, ich muss zugeben, dass sich mein Kopf in den ersten beiden Tagen angefühlt hat, als müsste ich wirklich einen Drachen zähmen, aber mittlerweile habe ich ihn ganz gut dressiert (den Drachen, nicht meinen Kopf) und „schreibe“ auch diesen Blogeintrag, indem ich ihn diktiere.

Für meine Arbeit ist das super und ich bin schon gespannt, ob sich damit auch Bücher schreiben lassen. Vielleicht hat der ein oder andere von euch ja damit schon Erfahrungen gemacht. Wenn ja, lass es mich wissen, ich werde Euch jedenfalls auf dem Laufenden halten, falls ich in den nächsten Monaten nicht stinkreich und überheblich werde.

Was ich so lese