08.06.2009

Elysee Füller



Ein paar Infos zur Marke elysee aus
„Scriptum, die schönsten Schreibgeräte“ Ausgabe 1996 von Alf Cremers.

via Forum von Penexchange
und Penhero

Im Dezember 1925 gründete Goldschmied und Crayonmacher Paul Dummert in Pforzheim einen edelmetallverarbeitenden Betrieb, der sich auf kleine Taschengebrauchsartikel spezialisierte. Dazu gehörten Schreibgeräte, aber auch Zigaretten- und Zigarrenspitzen, Puderdosen und Taschenmesser aus Gold und Silber. Seine Firma wuchs auf 60 Mitarbeiter an, doch im Bombenhagel, der im 2. Weltkrieg auch auf Pforzheim niederging, wurde alles zerstört. Dummerts Sohn Reinhold unternahm in den 50er Jahren unter schwierigen Umständen einen Wiederaufbau, doch erst als die Firma am 01.01.1974 in den Besitz von Heinz Benzinger und Wolfgang Klein kam, ging es wieder bergauf.

Unter den neuen Inhabern, die aus der Uhrenbranche kamen, wurde mit der Herstellung von Schreibgeräten mit veredelten Oberflächen begonnen. Noch produzierte man für internationale Markenartikler, doch der Erfolg, den die Firma Dummert Mitte der 70er Jahre mit Lackschreibgeräten hatte, bestärkte sie darin, den Weg Richtung Eigenmarke zu gehen.

„elysee“ war ursprünglich ein Markenname für eine Schreibgerätekollektion die die Firma Dummert 1981 auf der Frankfurter Messe vorstellte. 1989 wurden endlich die Weichen für eine glorreiche Zukunft gestellt: Die Firma Staedtler übernahm den Vertrieb und schließlich 1991 die gesamte Firma als GmbH.

In Deutschland wurde elysee von ca. 1982/83 bis 1989 von Montblanc mitvertrieben
Der Schreibteil, und manchmal auch das komplette Schreibgerät wurde von Mutschler produziert, andere Innenteile von Reform in Heidelberg.
Im Jahr 2000 wurde die Produktion eingestellt.

Das Logo stellt übrigens ein stilisiertes „D“ wie Dummert dar. Wär ich nicht draufgekommen…

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