Die Memphisto-Pentalogie nähert sich ihrem Abschluss. Non Serviamus gibt's zwar noch nicht auf Amazon & Co., aber ich habe eine neue Lieferung vom Verlag bekommen und wer mag kann sich sein signiertes Exemplar bei mir bestellen. Genau. Das war eine Handlungsanweisung. Schreib mir eine Mail und ich sag Dir, wohin Du Deine 11,90 € überweisen kannst.
Ansonsten schiebe ich die Arbeit an Band 1: "Sex and Poetry" ein wenig vor mir her. Ich lenke mich mit "Nuewe Maeren" ab und langsam bekomme ich wieder Übung in Sachen Kalligraphie und Buch-Illumination.
Aber das Konzept steht: Das Beste aus Goethes "Dichtung & Wahrheit" aufgemotzt mit all dem coolen abgefahrenen Zeug, das in Faust I & II vorkommt. Plus der ein oder andere Einfall von mir. Plus ein paar ... saftige Szenen, wie der Titel schon verspricht. Zusammengefasst: Sex & Drugs & Literature!
Und warum erzähle ich das alles? Weil es wie Non Serviamus ein Mittmachbuch ist. Wenn jemand da draußen eine besondere Aversion oder Sympathie für den alten (oder den jungen) Geheimrat hegt, dann soll er Bescheid sagen, damit wir Ideen-Tennis spielen können.
Und wenn nicht, dann muss ich mich eben mit Goethe als Co-Autor begnügen. Ist ja auch nicht das Schlechteste.
14.05.2012
Non Serviamus und Band 1 und so.
11.04.2012
Ein kleines Lexikon der Webanalyse
Eine neue Branche, ein neues Lexikon. Nachdem ich
mich seit einiger Zeit bei den Webanalysten tummle, hab ich ein paar neue
Begriffe aufgeschnappt. Weitere Vorschläge nehm ich dankend entgegen.
Ad Tracking: Herausfinden, wer deine online-Werbung anschaut und wer drauf reinfällt.
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Aber wenn Du einen Newsletter an 1 Million Kunden schickst, der nur den Link zum Abbestellen enthält, dann ist das der LOL des Jahres – und zwar für die Konkurrenz.
28.03.2012
Kiitos, Tampere: Iron Sky
Nein, Tampere, eine Schönheit bist Du nicht. Du hast liebendswerte Ecken, aber es braucht schon richtig tolles Wetter, das Deine Seen zum Glitzern bringt, damit man von Dir geblendet wird.
Aber ich mag Deine Details. Die unablässig dampfenden Schornsteine, die versteckten Ornamente, und die Menschen, die sich offensichtlich in Dir wohl fühlen. Dafür sage ich: Kiitos!
Ja, wie ihr vielleicht schon erraten habt: Ich war in Tampere, Finnland. Neuerdings CGI-Capital of Europe/the World ist Tampere die Geburtsstadt des Films "Iron Sky", den ich am Montag sehen durfte.
Und ich bin immer noch hin und weg. Ich hab gelacht, mitgefiebert, mir Gedanken gemacht und fühlte mich auf mehr als einer Ebene berührt.
Mannomann ... der Film hatte was. Vielleicht lag es nur daran, dass im Abspann mein Name steht (ja, so was kann die Urteilsfähigkeit beeinflussen), aber ich fand ihn richtig gut - trotz der ein oderen Kleinigkeit, die mich gestört hat.
Daran, dass die Macher von Star Wreck ein optisches Spektakel abliefern würden, daran hatte ich keinen Zweifel, dass sie eine solide Kommödie hinbekommen, war ich mir ziemlich sicher und an die Story hatte ich eigentlich schon gar keine großen Ansprüche.
Gut, die Story ist keine Offenbarung, sie hat aber meine Erwartungen übertroffen. Ein Beispiel eines netten Kniffs, mit dem die innere Wandlung der Hauptdarstellerin auf den Punkt gebracht wurde:
Auf dem Mond erklärt die Nationalsozialistin Renate Richter ihren Schülern anhand des Kurzfilms "Der große Diktator" von Chaplin, wie sehr der Führer die Welt geliebt hat. Sie kann das tun, weil sie nur den kurzen Ausschnitt kennt, in dem Hynkel mit dem Globus spielt.
Auf der Erde sieht sie zum ersten Mal die vollständige Fassung und erfährt, wofür das Hakenkreuz wirklich alles steht. Und von da an gehört sie zu den Guten, auch wenn sie nach wie vor irgendwie ein Nazi ist.
Das ist verwirrend und ich bin mir sicher, dass man dem Film vorwerfen wird, dass er den Nazionalsozialismus verharmlost. Denn in Iron Sky gibt es nicht nur die bösen Nazis, sondern auch die guten Nazis.
Und auch wenn die Mond-Nazis die USA mit ein paar Meteoriten bombardieren sind es die anderen Staaten, die den Kampf danach mit Atomwaffen zur dritten Weltkrieg ausweiten.
Die Schlussequenz des Films, in der auf der Erde nach und nach die Lichter ausgehen, bleibt mir im Gedächtnis. Wahrscheinlich habe ich sie so oder so ähnlich schon mal in anderen Filmen gesehen, aber das macht sie nicht weniger beeindruckend. Innerhalb von wenigen Minuten wird hier der Bogen geschlagen vom Schicksal zweier Menschen, die in Liebe zueinander gefunden haben über das Schicksal der Welt, das durch Hass zerstört wird bis in die Weiten des Weltraums in die der Mensch durch seine unglaublichen Fähigkeiten vordringen konnte.
Wow ...
Mehr zu Tampere demnächst.
24.01.2012
Was dieses Jahr bei mir so ansteht
Februar: Geburtstag feiern (hier und in der Nähe von Basel), neuen VMSB-Kassenwart und andere Dinge wählen, vielleicht Non Serviamus vorstellen, Baha'i-Fastenzeit beginnen.
März: Baha'i-Fastenzeit beenden, Supervision in Stuttgart, nach Tampere zur Premiere von Iron Sky fliegen.
April: Nach London fliegen und die Warner Bros. Studios besuchen, in Amerang Schwertkunst machen (?).
Mai: Sturmfreies Wochenende verbringen, was über Hapkido lernen.
Juni: Am MSK-Turnier teilnehmen (?)
Juli: Supervision in Stuttgart
August: In Apelern Verrückten beim Schwertkampf zuschauen oder in Oberhaching tagen,
September: Eine Hochzeit besuchen, Geburtstag feiern,
Oktober: In Freiburg einen Vortag über meine Doktorarbeit halten, Supervision in Stuttgart,
November, Dezember: Noch keine Pläne.
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