24.04.2011

Ich wiederhole mich

Aber ohne Wiederholung geht es nicht. Mit aber anscheinend auch nicht. Ich stoße immer wieder auf das Phänomen, dass ich auf semi-verwandte Schriftstellerseelen treffe, dass ich von Literatur-Events erfahre, die in schöner Regelmäßigkeit schon seit Jahren stattfinden ohne dass ich was davon mitbekommen habe.

Und auf der Stelle bin ich wieder 13, halte das für eine super Idee, verteile Visitenkarten, ernte Versprechen, dass man mir bald schreiben wird und dann ...

Dann erstmal nichts ...

Dann wieder nichts ...

Dann werde ich unruhig ...

Dann suche ich im Internet und finde nichts aktuelles. Was noch die bessere Möglichkeit ist, wie so was ausgehen kann. Denn wenn ich was finde schreibe ich wieder von meinem Traum, dass sich die Schriftsteller, Pseudoschriftsteller, Schreiber, Literaten und was es da sonst noch so geben könnte, eines Tages zusammentun und zumindest wissen, was in ihrem Landkreis so an Literatur vor sich geht.
Aber von wegen. Davon träume ich schon seit vielen vielen Jahren.

Ja, verdammt, ein kleiner Teil davon warum es so geil ist ein Schriftsteller zu sein ist dieses Gefühl etwas zu tun, was niemand anderes tut, was auch gar kein anderer je könnte und dass man doch überhaupt fern von allem schwebt was sich denken oder in einen Kamillentee blubbern lässt.
Aber.
Aber das ist weder wahr noch effektiv.
Deshalb wiederhole ich mich und renne immer wieder gegen die gleichen Wände.
Was soll's, jeder braucht ein Hobby und selbst die stärkste Wand gibt mal nach.

Was ich so lese