18.05.2008

Die Narbe - erstes Drittel

Gestern habe ich Seite 30 von "Die Narbe" online gestellt und auch wenn von Charon schon längere Zeit nichts mehr zu hören war, habe ich noch ein paar Seiten auf Vorrat. Wenn das Buch wie Lisa schreibt insgesamt 101 Seiten hat, dann haben wir jetzt ein Drittel und es ist eine ganzen Mange passiert. Eine kurze Zusammenfassung:

Ende 2007 erreichten mich Emails und Briefe von jemandem, der sich schlicht "Charon" nennt und behauptet, zeitweise ein Patient der psychiatrischen Klinik in Regensburg gewesen zu sein.

Dieser Charon ist auf der Suche nach zwei Schwestern, Melanie und Lisa, die er die "Töchter des Königs" nennt.

Melanie glaubt er als Patientin in der psychiatrischen Anstalt in Regensburg gefunden zu haben, während Lisa bisher verschwunden bleibt.

Die einzige (?) Verbindung zu Lisa ist das Tagebuch, das Melanie führt. Sie schreibt auf die Ränder eines Buches das "Die Narbe" heißt und als Verfassernamen "Charon" trägt. Weitere Informationen fehlen oder wurden ausgestrichen.

Melanie schreibt so als wäre sie ihre Schwester Lisa, die sich nach einem Live-Rollenspiel-Wochenende in einer Welt wiederfindet, die definitiv nicht die unsere sein kann.

Das behauptet zumindest Charon, der mir regelmäßig Scans von Lisas Mitteilungen schickt und sporadisch die eine oder andere kryptische Botschaft einstreut.


Ziemlich verwirrend und ich kann mir keinen Reim darauf machen, wo es mit der ganzen Sache hingehen soll. Aber ich finde die Sache spannend.

Lisa ist inzwischen an die zwei Wochen in dem fremden Land und gerade knapp dem Tod entronnen. Sie hat sich die Schienbeine aufgeschürft und eine Infektion geholt, nachdem sie ihre Marschrichtung ändern musste um übergroßen Insekten auszuweichen.

Eine alte Frau namens Maha, deren Sprache sie nicht verstehen kann hat sie gefunden und wieder gesund gepflegt.

Momentan befinden sich die beiden zusammen mit einem Tier, das wie eine Mischung aus Wildschwein und Kuh aussieht und das Lisa "Arf" nennt in einem Wachturm inmitten eines gewaltigen Waldgebietes. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis Lisa sich wieder völlig erholt hat.

Ich habe hier eine Seite mit den verfügbaren Informationen zusammengestellt.


P.S.: Was ihr aus dem Erdbeben in China lernen könnt: Wenn ihr Froschschwärme das Weite suchen seht, dann folgt ihnen besser...

Was ich so lese