18.09.2007

Schlaue Ideen (die nicht funktionieren)

Wie ist das wohl mit einem Lektor oder Agenten zusammenzuarbeiten? Ungefähr so? Ich hoffe nicht, auch wenn es eine Verbesserung zu dem wäre, was ich im Moment mache: Wildwuchs. Dämliches ins Blaue-hinein-Schreiben. Nicht dass es keinen Spass machen würde, Fantasy zu Schreiben und hin und wieder einen Wettbewerb zu gewinnen (ja, Erfolg, Success, Trommelwirbel und Fanfaren bitte, aber Details gibt es erst, wenn das Ganze in Sack und Tüten ist) aber ich glaube, das ist auch schon das Problem. Wenn das Feedback von Lesern fehlt, schreibt man für sich selbst, dreht sich im Kreis, jagt seinen eigenen Schwanz und gelangt schließlich nirgendwohin.

Problem erkannt. Lösungsvorschlag? Für's erste werden sich hier nach und nach meine Texte einfinden. Für alle. Für jetzt oder später. Einfach so. (aber es wäre natürlich cool, wenn ihr das Ganze kommentieren könntet. Haltet euch nicht zurück, das sind alles "First Drafts", die Kritik vertragen können. Vor allem die langen Texte)

Copyrights? Bei einigen Sachen werde ich noch was dazu schreiben, aber ansonsten bin ich der Meinung, dass es niemandem hilft auf seinen Ideen zu hocken. Klar, vielleicht ist irgend jemand anderes schlauer, eignet sie sich an und macht Geld daraus, aber selbst wenn es so sein sollte, ich schreibe hier meistens Fantasy und keine Formel für kalte Fusion, also was soll die Aufregung?

Außerdem bekommt ihr hier nach und nach meine schlauen oder auch weniger schlauen Ideen aufgetischt.

Gestern hab ich angefangen eine Kurzgeschichte über einen Magier zu schreiben, der seinem Schüler beibringt, wie man in die Zukunft schaut. Um das auch für den Leser erlebbar zu machen, hab ich dafür an der betreffenden Stelle ein Loch in die Seite geschnitten, so dass man sehen kann, was zwei Seiten später geschrieben steht.

Die Sache ist noch nicht ganz rund und nur eine dumme Spielerei, aber sie hat mir schon zweierlei gezeigt:
1. Es gibt noch so viel mehr, was man tun kann. und
2. Es ist und bleibt eine Spielerei und wenn man nichts zu sagen hat, dann soll man es sein lassen.

Und davor hab ich Angst. Mal nichts mehr zu sagen/schreiben zu haben. Oder anders: Schon jetzt nur noch im Leerlauf zu schreiben.

Andererseits...

...bei so vielen Dampfplauderern fall ich wahrscheinlich gar nicht weiter auf.


Mein Give-Away für heute:

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Was ich so lese