23.11.2009

Was man als Schriftsteller mal getan haben muss: Seine Rechte kennen

... denn wer seine Rechte nicht kennt muss sich auf seine Linke verlassen.

Ähäm... stehen dumme Kalauer eigentlich noch immer unter Strafe? Ja? Dann habt ihr obigen Satz nicht gelesen und das sind nicht die Droiden, nach denen ihr sucht ...

Ich habe ja vor einiger Zeit was über das Vervielfältigungsrecht in Deutschland geschrieben. Wenn alles glatt läuft muss man sich keine Gedanken darüber machen, weil sich der Verlag um diese und andere langweilige Sachen kümmert, oder weil man mit seinen Büchern so viel Geld verdient, dass man sich einen Anwalt leisten kann.

Träum ... träum ...

Viele angehende Schriftsteller mit denen ich bisher zu tun hatte, müssen sich aber auch ohne Verlag oder Einnahmen aus ihren Büchern keine Gedanken über das Copyright machen, denn sie hocken auf ihren Texten wie Clandestino auf seinem Geheimnis. Aus Angst, dass irgend jemand ihre Ideen klauen könnte. Ich kommentiere das hier mal einfach nicht weiter...

Andere wie Cory Doctorow gehen einen anderen Weg: Sie veröffentlichen all ihre Bücher gleichzeitig auch frei im Internet unter einer Creative Commons-Lizenz.

Und auch wenn es erstmal blödsinnig erscheint Bücher zu verschenken, lohnt es sich. Wenn man weiß, was man da tut und was man damit erreichen will.


von kerto

Deswegen hier mein Beitrag zur CC-Kultur, als Anregung und wachsendes Bergwerk für Spin-Offs, Ideen und Unterhaltung: Die Hürnin

Ich werde in unregelmäßigen Abständen daran weiterschreiben und euch auf dem Laufenden halten, wenn es was Neues gibt. Bis dahin dürft ihr damit machen was ihr wollt. Und vor allem dürft ihrs besser machen ;)

Was ich so lese