21.07.2008

Ich hân mîn lêhen

Ich hân mîn lêhen, al die werlt, ich hân mîn lêhen.
nû enfürhte ich niht den hornunc an die zêhen,
und wil alle boese hêrren dester minre flêhen.
der edel künec, der milte künec hât mich berâten,
daz ich den sumer luft und in dem winter hitze hân.
mîn nâhgebûren dunke ich verre baz getân:
sie sehent mich niht mêr an in butzen wîs als sî wilent tâten.
ich bin ze lange arm gewesen ân minen danc.
ich was sô voller scheltens daz mîn âten stanc:
daz hât der künec gemachet reine, und dar zuo mînen sanc.

-- Walther von der Vogelweide


Vor zwei Wochen habe ich meinen ersten Verlagsvertrag unterschrieben. Der König der Narren ist jetzt für mindestens ein Manskript mein Lehnsherr und mir ist ganz warm um meine Zehen... ^__^

Konsequenterweise hab ich einen zweiten Blog aufgemacht auf dem ich euch über mich auf dem Weg des Schriftstellers auf dem Laufenden halten werde: schriftstellersein

Habt Spass da draußen!

Was ich so lese