29.07.2008

Auf der Blogroll 3: Inklusorium

Wahrscheinlich gibt es zwei von den Typen. Zumindest wäre das eine Erklärung dafür, wie ein offensichtlich vielbeschäftigter Mann (zumindest liest man das bei ihm immer wieder) schaffen kann nicht nur unglaublich viele Bücher und Filme zu besprechen (und ich meine gut und intelligent zu besprechen und nicht wie ich mit der "was fällt mir dazu ein und was sagt wikipedia dazu"-methode), sondern sich auch mit Musik und Schwertern auszukennen und ab und zu auch mal raus zu kommen und in Erinnerungen zu schwelgen.

Der Reitersmann ist einer von denen, die schnell leben, trotzdem nicht jung sterben und denen es egal ist, ob sie eine hübsche Leiche hinterlassen (glaub ich) - und ich kann mich nur in Ehrfurcht verneigen.
Ab und zu liefert er sogar nicht nur Einsichtsvolles zu Hawkwind, Kino und Literatur, sondern wächst über sich hinaus und schreibt was zynisch-geniales wie den Text über das Schicksal eines Möchtegern-Fantasy-Schriftstellers.

Ansonsten hat er so seine Phasen wie alle intelligenten Leute. Entdeckt mal das Internet, ein anderes Mal die Post als Thema - oder verflossene Leinwandjugendlieben und was aus ihnen (nicht) geworden ist. Stöbern oder auf den Blogreader setzen lohnt da allemal.

Nur eines kann oder will er nicht, der Herr Reitersmann: Für's Netz schreiben. Aber wenn man lange genug mit dem Kopf gegen seine Textblöcke geknallt ist, gewöhnt man sich auch daran.

Sein aktueller Blog Inklusorium findet sich hier: inklusorium

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