18.05.2015

Rocky Horror Show Workshop an der Abraxas Musical Akademie

An einem regnerischen Mai-Morgen brachte mich eine Panne meines rationalen Urteilsvermögens in eine abgelegene Gegend Münchens, wo ich auf seltsame Wesen stieß, die vielleicht nicht von diesem Planeten waren. Oder war ich das Alien? Wer weiß ...


Don't dream it, be it

Der Virus Rocky Horror Show hat sich langsam bei mir eingeschlichen. Ich kannte ein paar Ausschnitte und war nicht so recht überzeugt. Dann bin ich mit ein paar Freunden in die ehrwürdigen Museum Lichtspiele, wo der Film seit 1977 jede Woche läuft. Ich war immer noch nicht ganz überzeugt. Dann kam die Show im Deutschen Theater mit Sky DuMont als Erzähler. Ab da hat es mich gestört, dass ich nicht richtig mittanzen konnte. Ein Workshop war der logische nächste Schritt.

I'm going home

Normalerweise braucht es 2 Wochen Urlaub, damit ich mein Passwort für den Arbeits-Computer vergesse, aber der Rocky Horror Show-Workshop der Abraxas Musical Akademie hat das in 2 Tagen geschafft. 
Es wird noch eine Weile dauern, bis Rocky, Riff-Raff, Frank N. Furter, Janet, Brad, Magenta und die anderen meinen Kopf verlassen. Oder sie richten sich dort häuslich ein. Hätte ich auch nichts dagegen.

I've tasted blood and I want more ...

Ja, mehr bitte. Vielleicht nicht unbedingt Musical, aber an meinem Gesang und am Tanzen zu arbeiten, hat mir Spaß gemacht. Vormittags ging es jeweils mit Solo- und Chorgesang los, nachmittags war die Choreographie dran. Zum Finale dann das Ganze mit Playback, am Sonntag sogar vor Publikum. 

Once in a while

Ich hätte noch ein oder zwei Tage gebraucht um die Einsätze und Bewegungen richtig hinzubekommen, aber ich bin ja auch keine 16 - 18 mehr wie die 4 Mädels, die mit mir dabei waren. Die meisten als Vorbereitung für die Bewerbung zur Musical-Ausbildung.
Auch da haben die 2 Tage gerade gereicht um einen kleinen Einblick in eine andere Welt zu bekommen. Ich versuche mir gerade vorzustellen, was man noch alles erleben wird, wenn man frisch mit dem Abi in der Tasche oder direkt vor Augen schon die erste Tanz-/Schauspiel-/Gesangsausbildung abgebrochen hat.

I can make you many men

Es war so schön zusammen mit so talentierten jungen Frauen in verschiedene Rollen zu schlüpfen. Und als Rocky von ihnen zum touch-a, touch-a touch me gedrängt zu werden oder als Frank N. Furter über die Bühne zu stolzieren, hat dem Ganzen noch ein wenig Pfeffer gegeben. 
Zwischen mir und Mr. Rampensau himself liegen zwar ein paar Welten, but I can show you around, maybe play you a sound und das ist schon was ^__^

In dem Sinne:

Let's do the time warp again!

Was ich so lese