05.02.2008

Die Skylark und der Kampf um die Galaxis

Vierter und letzter Roman des Skylark-Zyklus von Edward Elmer "Doc" Smith Ph. D. (1890 - 1965)

Übersetzt von Thomas Schlück


Es gibt gute Bücher, es gibt schlechte Bücher und es gibt Bücher, die ich meinem Kritik-Gnom Nasenschimmel überlasse, weil ich nicht weiß, was ich dazu sagen soll...
Also Nasenschimmel: Dein Auftritt.

Waaahh! Heftiges Buch! Heftigster Body-Count, was ich jemals gesehen habe. Erst
zwei Planeten voller Leute gesprengt und am Ende eine ganze Zivilisation mit
Abermilliarden von Lebewesen ausgelöscht und Millionen von Sonnen und Planeten
an einen anderen Ort verfrachtet. Ich weiß gar nicht, was mein Boss will. In dem
Buch ist doch alles, was man braucht: Ein böser Bösewicht mit seltsamen Namen
(Marc DuQuesne), ein Held (Richard Seaton) schöne Frauen, übermenschliche
Technologien vierter, fünfter und sechster Ordnung (was immer das auch sein
mag), PSI-Kräfte, größenwahnsinnige Amöben-Aliens, die das gesamte All erobern
wollen und einen Todesstern - der wird hier allerdings "Skylark of Valeron"
genannt und ist das Schiff Seatons.

Überhaupt: Größenwahn! Das ist doch das richtige Buch für einen 13-Jährigen, der zum ersten Mal SciFi liest und später mal Jedi-Ritter werden möchte - oder besser Flash Gordon, oder neinnein, noch besser Perry Rhodan! Ja genau!

Außerdem, die Skylark-Serie wurde von Smith um 1915 rum begonnen. Es hat zwar bis 1928 gedauert, bis die Geschichte in "Amazing Stories" publiziert wurde, aber trotzdem: Die Nazis hatten noch nicht mal die Vorlage für Darth Vaders Rüstung geliefert und es gab schon den Todesstern! Und die Space Opera!

Außerdem haben die Leser von Amazing Stories das Buch geliebt! Smith hat 3/4 Cent pro gedrucktem Wort dafür bekommen, ein neuer Rekord in diesem Magazin.

Und Smith hatte für jemanden, der sich mit Donoughts beschäftigt hat ziemlichen Einfluss auf Wissenschaft und Militär. Alle haben sie seine Werke gelesen, alle!

Also komm mir nicht mit "Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll..."!


Äh... Danke, Nasenschimmel.

Was ich so lese