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17.10.2007

Alan Dean Foster

Und wenn wir schon bei Alan Dean Foster sind: Ich hab den Mann gefragt, ob er mir (und euch) einen Tipp für's Schreiben geben kann. Hier seine Antwort:

Read as much as you can of whatever genre you wish to write in, be it fiction or non-fiction. Nothing is worse than spending a year on a novel only to find out that the same central idea appeared in a story by, say, Ralph Milne Farley in Weird Tales in 1937. Learn proper manuscript format (it's easy). Always back-up everything, every day, to at least two different sources, and keep one in a separate location from your study/office/kitchen table. Write what you enjoy writing...which means what you enjoy reading.
And...good luck.
Alan F


Uh... da spricht jemand aus Erfahrung. Alan Dean Foster hat ungefähr 1000 Bücher geschrieben, unter anderem war er der Ghost-writer für das erste Star-Wars-Buch, hat an den Drehbüchern der Alien-Filme gearbeitet und ist sowohl auf dem Gebiet SciFi als auch Fantasy bewandert. Außerdem hat er eine nett anzusehende Internetseite mit vielen schönen Bildern von überall auf der Welt.

Also: Viel lesen, viel schreiben und die Sicherungskopien nicht vergessen!

Dark Star

Das Buch Dark Star bzw. "Reiseziel Ewigkeit" von Alan Dean Foster stammt aus dem Jahr 1974 und das merkt man auch. Ich sag nur: Hippies im Weltraum!

Die Dark Star fliegt seit drei Jahren durch das All auf ihrer Mission Planeten, die in Zukunft instabil und damit gefährlich werden könnten zu zerstören. Der Kommandeur wurde bei einem Unfall getötet und die verbleibenden Männer (Pinback, Doolittle und noch zwei an deren Namen ich mich nicht mehr erinnern kann) haben eigentlich überhaupt keine Lust mehr noch weiter durchs All zu gondeln.

Das Schiff hat allerhand Mängel und fällt von Tag zu Tag mehr auseinander und der Astronom kommt kaum noch aus seiner Beobachtungskanzel heraus. Aber sie haben nur noch zwei Bomben und die eine wurde soeben abgeworfen. Doch auf dem Überlichtflug zum nächsten Ziel passieren sie ein Energiefeld und ein kleiner Kommunikationslaser bekommt was ab. Nur der Astronom merkt was und geht los, um es zu reparieren. Zwischendurch wird einer der Männer beinahe von einem aufgelesenen „Maskottchen“ getötet, das ihm beim Füttern aus einem Käfig entwischt ist. (Sieht aus wie ein fleckiger Ball mit Beinen und ist mit Gas gefüllt.)

Als sie die letzte Bombe abwerfen wollen, löst diese sich nicht vom Schiff und fährt munter mit dem Countdown fort. Also geht Doolittle raus, um mit der Bombe "vernünftig" zu reden (Er fragt sie zum Beispiel woher sie weiß, dass eine Welt außerhalb ihres Denkens existiert) und tatsächlich hält sie den Countdown an und kehrt ins Schiffsinnere zurück. Als Doolittle aber ebenfalls zurück ins Schiff will, wird der Astronom aus der Luftschleuse gesaugt. Doolittle hinterher, aber dummerweise erkennt die Bombe in dem Moment, dass sie eigentlich Gott ist und geht mit den Worten „Es werde Licht!“ hoch.

Während der Astronom vom Phönix – Asteroidenschwarm mitgenommen wird, surft der wellenreitbegeisterte Doolittle auf einer Leiter aus dem explodierten Schiff auf den instabilen Planeten hinunter, wobei er verglüht.

Über die Qualität des Buches kann man sich streiten, aber der Film von John Carpenter wurde zum Kult. Wahrscheinlich vor allem wegen den philosophischen Gesprächen mit der Bombe und dem aufgeblasenen Strandball, der als außerirdisches Maskottchen diente. (Es sah wirklich nur aus wie ein Strandball an den man Beine geklebt hat.) Vielleicht aber auch, weil das Wort "Alien" hier zu seiner Bedeutung als Raumfahrer-mordendes Wesen gefunden hat.

Beides ist eine erfrischende Erfahrung. Erstens gibt es keine Helden, zweitens gibt es kein Happy End und einen Sinn gibt es wahrscheinlich auch nicht. Was will man mehr nach so vielen anderen seriösen, bedeutungsschwangeren Texten?

Was ich so lese