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19.09.2008

Mynona 12 [mysteriöser Brief]

So, nun will ich euch mal nicht länger auf die Folter spannen und verraten, wer sich hinter Mynona verbirgt.





Was wieder mal eines zeigt: Bleib bei deiner ersten Vermutung, sie ist wahrscheinlich richtig...

Und mir bleibt nur nochmal mich tief und ehrfurchtsvoll zu verneigen, danke zu sagen und was auszuhecken, womit ich mich revanchieren kann. Und zwar dann, wenn Susanne nicht (mehr) damit rechnet. ^__^

10.09.2008

Mynona 10 [mysteriöser Brief]




08.09.2008

Mynona 9 [mysteriöser Brief]







Das "Extra" neben Karten und Seiten war diesmal ein kleiner Kristall.

Im Übrigen weiß ich inzwischen, wer "Mynona" ist, aber bis zur Auflösung müsst ihr euch noch ein wenig gedulden.

28.08.2008

Mynona und die Zeit

Ich bekomme es momentan einfach nicht auf die Reihe Mynonas Briefe online zu stellen, die beinahe täglich bei mir eintreffen, ich hab einfach zu viel um die Ohren. Wenn ich vom Moderne Schwertkunst Camp auf Ameland wieder zurück bin werde ich das nach und nach aufarbeiten. Ich freu mich schon drauf. Der erste halbwegs lange Urlaub seit... ähh... Moment, gab es da nicht noch die DDR?

Nein, so lang ist es doch noch nicht her, aber es kommt mir verdammt lang vor.

Wir werden zweimal am Tag trainieren, die Füße in die Nordsee halten und es uns gut gehen lassen.

Es ist mal wieder nötig...

Wenigstens bin ich nicht der einzige, der seine Sachen nicht mehr so ganz auf die Reihe bekommt. Auch Mynona ist ein Fehler unterlaufen.

Brief Nr. 8 war korrekt mit "8" bezeichnet, auf dem 9. Brief stand gar nichts und auf Brief Nummer 10 dann eine "9".
Inhaltlich gibt es neben einem Kristall auch handgeschöpftes Papier mit eingearbeiteten Pflanzen, aber das werdet ihr ja alles sehen, wenn ich wieder da bin.

Bis dahin hab ich schon ein wenig vorgesorgt, wundert euch also nicht, wenn mein Blog trotz Abwesenheit nicht stumm bleibt.

26.08.2008

Mynona 8 [Mysteriöser Brief]





Der achte Brief ist am 26.08. bei mir angekommen, aber ich hab noch keine Scans davon. Ob es diese Woche noch was damit wird, bezweifle ich und danach bin ich dann erstmal für eine Woche mit einigen Leuten von MSK auf Ameland. Also vertröste ich euch vorsichtshalber schon mal auf den 8.9. Da bin ich dann wieder im Land und kann die Scans nachreichen.

Im Brief waren wieder zwei gelochte Karten und eine ausgerissene Seite aus einem 3-sprachigen Musik-Übungswerk.

Update: Scans sind online.

23.08.2008

Mynona 7 [Mysteriöser Brief]












Am 22.08.08 abgeschickt und heute in meinem Briefkasten: Der 7. Brief von "Mynona". Der von gestern wurde übrigens gar nicht abgestempelt.

Diesmal gibt es wieder wieder zwei aus einem Buch ausgerissene Seiten (Kennt ihr eines, in denen ein Arzt Namens Carl Winter eine Rolle spielt?) und zwei Karten, auf denen man bekannte Motive wiederfindet:

Auf der einen Karte finden wir auf der einen Seite ein Blatt auf goldenem Hintergrund, auf der anderen Seite die Wortcollage aus "Warten auf Godot", die so schon mal in Brief 5 zu sehen war.

Auf der anderen Karte taucht Alice aus Brief 3 wieder auf, diesmal vollständig. Und auch den Stempel mit Krone, Flügel und Handschrift kennen wir von Brief 3.

Auf der Rückseite, die ich nicht eingescannt habe, klebt übrigens ein goldener Glitzerstern.

Bevor ich anfange die Übersicht zu verlieren habe ich auf meiner Seite auf die ich eh schon das komische Zeug von Charon gestellt habe eine Zusammenfassung der bisherigen Briefe gestellt. Ihr findet sie hier: Mynonas Briefe

Mynona 6 [Mysteriöser Brief]











Schlag auf Schlag geht es weiter, bzw. Brief auf Brief. Diesmal zwei aufeinanderfolgende Buchseiten. Der Stil kommt mir irgendwie bekannt vor, aber ich komm nicht drauf, woher ich das kennen könnte.

Den Kerl auf einer der gelochten Karten hab ich aber gleich erkannt: Rembrandt "Selbstbildnis mit aufgerissenen Augen". Diese Karte ist übrigens in Silber gehalten mit aufgeklebter silberner Folie.

21.08.2008

Mynona 5 [Mysteriöser Brief]







Jeder neue Brief von Mynona ist eine neue Überraschung. Die meisten Elemente bleiben gleich, so zum Beispiel der Briefumschlag, der immer aus dem gleichen Papier besteht, auch wenn er mal glatt, mal zerknittert oder mit Flecken versehen ist. Aber ich weiß trotzdem nie, was mich im Inneren erwartet. Diesmal (abgestempelt am 20.08.08) ist es eine gelochte Karte mit einem Text auf der einen und einem runden Hologrammanhänger als aufgeklebtes Gestaltungselement auf der anderen Seite. Man kann das im Scan nicht sehen, aber er zeigt ein Auge, das sich je nach Winkel öffnet und schließt.

Eingeschlagen war die Karte in ein einseitig bedrucktes Blatt, das in verschiedenen Grautönen horizontal und vertikal geschriebene französische und englische Wörter bzw. einige Eigennamen wie "Steinweg" (meine Adresse und noch mehr, wie wir gleich sehen werden), "Petermann", "Belcher", "Fartov", "Wattmann" und "Poincon"

Zumindest "Fartov" und "Belcher" führen mit einiger Sicherheit weiter in literarische Gefilde und zwar zu Samuel Beckett und seinem Stück "Warten auf Godot", wo man dann auch gleich vielen anderen bekannten Wörtern von dieser Seite begegnet. Vielleicht allen, aber das hab ich nicht wirklich überprüft.

Ein Auszug aus "Warten auf Godot" (Hervorhebungen von mir):

LUCKY: Given the existence as uttered forth in the public works of Puncher and Wattman of a personal God quaquaquaqua with white beard quaquaquaqua outside time without extension who from the heights of divine apathia divine athambia divine aphasia loves us dearly with some exceptions for reasons unknown but time will tell and suffers like the divine Miranda with those who for reasons unknown but time will tell are plunged in torment plunged in fire whose fire flames if that continues and who can doubt it will fire the firmament that is to say blast hell to heaven so blue still and calm so calm with a calm which even though intermittent is better than nothing but not so fast and considering what is more that as a result of the labors left unfinished crowned by the Acacacacademy of Anthropopopometry of Essy-in-Possy of Testew and Cunard it is established beyond all doubt all other doubt than that which clings to the labors of men that as a result of the labors unfinished of Testew and Cunard it is established as hereinafter but not so fast for reasons unknown that as a result of the public works of Puncher and Wattman it is established beyond all doubt that in view of the labors of Fartov and Belcher left unfinished for reasons unknown of Testew and Cunard left unfinished it is established what many deny that man in Possy of Testew and Cunard that man in Essy that man in short that man in brief in spite of the strides of alimentation and defecation wastes and pines wastes and pines and concurrently simultaneously what is more for reasons unknown in spite of the strides of physical culture the practice of sports such as tennis football running cycling swimming flying floating riding gliding conating camogie skating tennis of all kinds dying flying sports of all sorts autumn summer winter winter tennis of all kinds hockey of all sorts penicilline and succedanea in a word I resume flying gliding golf over nine and eighteen holes tennis of all sorts in a word for reasons unknown in Feckham Peckham Fulham Clapham namely concurrently simultaneously what is more for reasons unknown but time will tell fades away I resume Fullham Clapham in a word the dead loss per head since the death of Bishop Berkeley being to the tune of one inch four ounce per head approximately by and large more or less to the nearest decimal good measure round figures stark naked in the stockinged feet in Connemara in a word for reasons unknown no matter what matter the facts are there and considering what is more much more grave that in the light of the labors lost of Steinweg and Peterman it appears what is more much more grave that in the light the light the light of the labors lost of Steinweg and Peterman that in the plains in the mountains by the seas by the rivers running water running fire the air is the same and then the earth namely the air and then the earth in the great cold the great dark the air and the earth abode of stones in the great cold alas alas in the year of their Lord six hundred and something the air the earth the sea the earth abode of stones in the great deeps the great cold on sea on land and in the air I resume for reasons unknown in spite of the tennis the facts are there but time will tell I resume alas alas on on in short in fine on on abode of stones who can doubt it I resume but not so fast I resume the skull fading fading fading and concurrently simultaneously what is more for reasons unknown in spite of the tennis on on the beard the flames the tears the stones so blue so calm alas alas on on the skull the skull the skull the skull in Connemara in spite of the tennis the labors abandoned left unfinished graver still abode of stones in a word I resume alas alas abandoned unfinished the skull the skull in Connemara in spite of the tennis the skull alas the stones Cunard (mêlée, final vociferations) tennis . . . the stones . . . so calm . . . Cunard . . . unfinished . . .
Und noch etwas war in diesem Brief: Eine Vogelfeder.

Eine Sache habe ich bisher auch noch völlig unerwähnt gelassen: Der Geruch der Briefe. Ich kann ihn nicht 100%ig festnageln. Sie riechen irgenwie rauchig, ein wenig nach Leder vielleicht und nach Klebstoff. So ähnlich riecht es in einer Räucherkammer. Weiß nicht, was mir das sagen soll.

Mynona 4 [Mysteriöser Brief]












Da ist man einen Tag nicht zu Hause, weil man sich die Nacht in einer Turnhalle um die Ohren schlägt und schon hat man wieder zwei Briefe im Briefkasten.

Nummer 4 ist am 19.08. abgestempelt worden. Wie gehabt die Elemente "Mynona", meine Adresse und der handschriftliche Hinweis "Bitte nicht knicken! Do not bend!" mit einer aufgeklebten Marke und einem Ornament auf der Vorderseite.

Neuheit auf der Rückseite: Ein kleiner roter Stern aus Lack oder was in der Art.

Der Inhalt: Zwei ausgetrennte Buchseiten und zwei gelochte Karten. Die Buchseiten stammen wahrscheinlich aus "Die große Karriere" von Marcia Davenport in dem das Leben der Opernsängerin Lena Geyer beschrieben wird. Beide Seiten tragen die Zahl 4 (weil 4. Brief) und eine Darstellung des Kremls bzw. des Kolosseums.

Die gelochten Karten sind interessant, weil bei der einen zum ersten Mal Folie eingesetzt wird, während die andere aus einem Notenblatt und einer handschriftlichen Steno-Übung zusammengesetzt ist. So weit reicht mein Steno noch, dass ich erkennen kann, dass es wirklich nur ein Übungsblatt mit Wörtern wie "Kater, Ohr, Barometer" usw. ist. Keine geheimen Botschaften fürchte ich. Mit dem Katzenkopf korrespondieren Katzenpfoten auf der Notenschrift-Seite.

Ich habe den fünften Brief noch nicht aufgemacht, aber spätestens morgen bekommt ihr ihn zu sehen.

Was ich so lese